Heute ist 1. Jänner und es ist Nationalfeiertag. Da ich mich gestern nicht gut gefühlt habe, bin ich auch heute im Bett geblieben. Ich fand es sehr angenehm, im Bett zu bleiben und die Neujahresfilme zu schauen. Zu Hause schaue ich nie fern, da ich es mir selbst strikt verbiete, deshalb fühlt sich die Fernbedienung wirklich sündig in meiner Hand an. Am Nachmittag habe ich mein Zimmer aufgeräumt das es schon sehr chaotisch war. Ich habe die letzten Tage viel über meine Themen nachdenken müssen, deshalb habe ich wenig Kraft und Zeit für das Aufräumen gefunden. Es war langsam wirklich an der Zeit, weil es begonnen hat mir auf die Laune zu drücken. Ich mag Chaos im Zimmer nicht, dass es meine Stimmung gleich stimmt.

Sonst gab es kaum ein Programm, deshalb haben sich alle, die noch in der Reha geblieben sind, in der Cafeteria versammelt und miteinander Zeit verbracht. Wenn wir zusammen sind, fühlt sich das wie Therapie an. Ich glaube, die Erfahrungen, die man in diesen Gesprächen sammelt, sind gleichviel Wert wie die Gespräche mit dem Therapeuten. Die Erfahrung, mit anderen im selben Boot zu sitzen, ist wirklich bereichernd. Die Kollegen können einem ihre Beobachtungen über dich mitgeben und aus dem eigenen Nähkästchen plaudern. Ich werde diese Gruppe vermissen, wenn die meisten in 2 Tagen abreisen.

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