Es ist nur noch 1 Woche, bis alle meine Kollegen wieder weg sind. Leider hat sich das in den letzten 2 Wochen herauskristallisiert, dass ich mit einem der Kollegen nicht kann. Er erinnert mich sehr stark an meine Ex-Freunde und an ihr Verhalten, deshalb fällt es mir sehr schwer in der Gruppe weiter zu verweilen. Er ist merklich anhänglich und will den Prozess der Distanzierung umkehren, doch ich schaffe es nicht, das zuzulassen. Vielleicht ist es auch gut, dass ich mehr Abstand zwischen uns treten lasse.

Heute hatten wir den Tag mal wieder mit der Morgenaktivierung gestartet, dann ging es in die letzte Gruppentherapie. Bei der Gruppentherapie habe ich bedauerlicherweise auf den besagten Kollegen reagiert und ihm die Meinung zu seinen Beziehungsproblemen gesagt. Ich habe es bereut, da ich das Gefühl hatte, dass ich da über seine persönlichen Grenzen gegangen bin. Der Therapeut wiederum war der Meinung, dass es gut war. Da die Punkte, die mich triggern, möglicherweise die gleichen sind, die bei seiner Frau los getriggert werden. Die Session hat nicht ausgereicht, um diese Unterhaltung weiterzuführen. Ich war danach froh in das Nordic Walking zu gehen und meine Gedanken etwas dabei schweifen zu lassen. Mich hatte das stark mitgenommen und ich musste über die Auseinandersetzung noch lange nachdenken.

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