Heute ist Weihnachten und ich bin wirklich froh, dass ich nicht nach Hause gefahren bin. Ich habe letztes Jahr das erste Mal es verweigert Weihnachten und Silvester mit meiner Mutter zu feiern. Für mich ist es immer ein Horror mich dort aufzuhalten und so zu tun, als ob wir eine glückliche Familie sind. Es ist zwar schade, dass ich Weihnachten nicht mit meinem Bruder verbringe, aber es ist so besser für mich. Zumindest ist es das, woran ich glaube.

Das Weihnachten in der Klinik ist sehr ruhig. Die meisten Patienten sind nach Hause zu ihren Familien gefahren. Die Gänge und der Speisesaal sind leer, aber irgendwie auch entschleunigend. Von unserer Gruppe ist nur noch ich und meine Kollegin geblieben. Somit haben wir die Möglichkeit, mit anderen Patienten abzuhängen und zu quatschen. Am Nachmittag gab es eine kleine Weihnachtsfeier für die Übriggebliebenen mit Punsch und Keksen. Wir haben Weihnachtsmusik gehört, Kekse mit Punsch heruntergespült und einander selbstgeschriebene Gedichte aufgesagt. Es war irgendwie nett und heimelig, mit diesen fremden Leuten Weihnachten zu feiern.

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