Ich habe die letzten Tage mir eine Verkühlung eingefangen und heute hab ich das äußerst klar gespürt. Das Aufstehen fiel mir besonders schwer und die Nacht war äußerst unruhig. Obwohl ich letzte Woche medikamentös umgestellt wurde und mein Schlaf sich allgemein verbessert hatte, war die heutige Nacht nicht unproblematisch. Da ich nicht die einzige war, die mit Schnupfen und Husten zu kämpfen hatte, habe ich von meinem Kollegen seine Tabletten bekommen, um dagegen anzukämpfen. Trotz der Verkühlung war ich nicht bereit den Tag aufzugeben und bin, außer zu den Sporteinheiten, in allen Therapien gesessen.

Vor allem lasse ich die Gruppentherapie nie aus, da ich das Gefühl habe, dass ich da sehr viel an Weitsicht und Einsicht gewinne. Danach hatten wir eine Session mit der Entspannung und am Abend ging es für mich wieder zu der Fachärztin. Heute hat sich mich ausgefragt, ob ich meinen Aufenthalt verlängern möchte, was ich selbstverständlich einwilligte. Meine Therapeuten hatten sich scheinbar zusammen gesprochen und sind zu dem Entschluss gekommen, dass es in meinem Fall sinnvoll sei. Auch ich war dankbar für diese Möglichkeit.

Der Tag endete heute mit der Weihnachtsfeier. Obwohl heute noch nicht Weihnachten ist, hat die Klinik für ihre Gäste eine interne Feier organisiert. Das war ausgesprochen nett! Das Klinikpersonal, insbesondere die Ärzte erwiesen sich als musikalisch und hatten gesungen und gespielt. Eine besondere Einlage war der Dudelsack. Ich hatte das Instrument noch nie so nah erlebt. Es war unglaublich kraftvoll. Der Raum war weihnachtlich dekoriert und die Küche hat sich wirklich bemüht, die Teller sehr ästhetisch anzurichten. Obwohl ich verkühlt war, war das Fest für mich wahrhaftig ein Genuss!

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