Ich konnte gestern sehr lange nicht einschlafen, also bin ich heute spät aufgewacht. Eine Freundin von mir hatte mir versprochen, mich am Sonntagnachmittag wieder retour in die Reha zu fahren. Ich habe den ganzen Morgen über die Begegnung gestern nachgedacht und es hat mich weiterhin gequält. Um mich abzulenken, habe ich die Wohnung weiterhin aufgeräumt und einige Kleidungsstücke für die Weihnachtsfeier und Silvester eingepackt. Ich hatte gehofft, dass ich mich auf andere Gedanken, mit Beschäftigung bringen kann, doch vergebens. Ich hatte einen starken Drang nach Zigaretten, doch da ich schon 2 Wochen Entwöhnung hinter mich gebracht hatte, habe ich diesmal widerstehen können.

Am Nachmittag kam letztendlich meine Freundin und fuhr mich wieder in die Klinik. Ich war heilfroh, wieder zurück zu sein. Ich hatte noch bis zum Ende des Tages eine Negativspirale und musste immer wieder daran denken, wie viele unterschiedliche Verletzungen mir meine Mutter zugefügt hatte. Mir fällt es sehr schwer loszulassen, zu vergeben und zu vergessen, weil ich mich seit Jahren ausgenutzt und schlecht behandelt fühle. Ich wünschte, es würde mir leichter fallen.

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