Heute ist der Tag, an dem ich meinen ersten Ausflug nach Hause unternehme. Ich habe gestern schon meinen Koffer gepackt, um einige Kleidungsstücke retour zu bringen. Ich hatte für die Reha so viel eingepackt wie noch nie zuvor.

Gleich nach dem samstags Vortrag hat mich ein Rehakollege mit nach Wien genommen. Er selbst hat Familienmitglieder, deshalb war es für mich praktisch mitfahren zu dürfen. 

Zu Hause angekommen musste ich als Erstes mal alles aufräumen und was zu essen einkaufen. Ich hatte die Wohnung ziemlich in Unordnung gelassen. Es hat eine Weile gedauert, bis ich es einigermaßen wieder sauber und ordentlich hatte. 

Am Abend habe ich meine. Bruder und meine Mutter besucht. Meine Mutter weiß es, nicht, dass ich mich im Krankenstand befinde und auf Reha bin, deshalb fühlte ich mich verpflichtet mich blicken zu lassen, um die Fassade aufrechtzuerhalten. Ich vertraue ihr nicht und bin davon überzeugt, dass sie es gegen mich verwenden wird. Abgesehen davon fährt mein Bruder über die Weihnachtsferien mit ihr weg, deshalb möchte ich ihn vorher sehen. Das Treffen mit ihr war für mich unangenehm und eigenartig. Mich hat diese Begegnung den Rest des Abends gequält und vom Schlaf abgehalten. Ich hatte eine starke Gedankenspirale und habe den ganzen Abend durchgeweint.

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