Dienstag ist meistens nicht so voll gepackt wie der Montag. Mein Tag hat heute mit der Einzel-Musiktherapie angefangen. Ich fand es einen sehr schönen Ansatz, um über meine Themen zu sprechen. Wir haben unterschiedliche Instrumente ausprobiert und einander kennengelernt. Das war das erste Mal in meinem Leben, dass ich es ausprobiert habe. Durch das Spiel am Instrument, in meinem Fall war es die Harfe, habe ich festgestellt, dass ich Angst vor Kontrollverlust habe. Es fiel mir sehr schwer, das Instrument zu bedienen, ohne genau zu wissen, wie man es spielt, obwohl ich die Töne wirklich schön finde. Die Trommel hat mir die Möglichkeit gegeben, durch Rhythmus mehr Kontrolle in die Hand zu nehmen. Die Therapiestunde war sehr aufschlussreich.

Danach ging es in die Gruppentherapie und dann Ergotherapie, wo ich meine Tonobjekte glasieren durfte. Ich bin nach der Ergotherapie immer so müde.

Ich hatte ein Gespräch mit meinem Betriebsrat, der mir mitgeteilt hat, dass eine Versetzung in ein anderes Departement nach dem Mobbing am Arbeitsplatz nicht möglich ist. Das löste bei mir eine Panikattacke aus. So schleppte ich mich ausgelaugt bis zum Schluss des Tages dahin. 

Der Tag hat die Achtsamkeitseinheit abgerundet. Die Vortragende spricht so schnell, dass ich schwer mit folgen kann. Sie ist sympathisch, dennoch sind ihre Inhalte für mich schwer zugänglich. Das hat mir nichts ausgemacht, denn ich konnte weiter in meinen Gedanken etwas verweilen und über die Gründe der Panikattacke nachdenken. 

 

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